Kurz gesagt
- Kunststoff: günstig, sehr gute Dämmung, pflegeleicht – die Standardwahl für die meisten Wohnhäuser.
- Aluminium: schmale Rahmen, sehr stabil, ideal für große Glasflächen und moderne Architektur, dafür teurer.
- Beide Materialien erreichen mit Dreifachverglasung förderfähige Werte.
Kunststofffenster
Kunststofffenster bestehen aus PVC-Mehrkammerprofilen mit Stahlverstärkung. Sie dämmen sehr gut, sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit und brauchen kaum Pflege – gelegentliches Reinigen und Fetten der Beschläge reicht.
- Vorteile: günstiger Preis, sehr gute Wärmedämmung, große Auswahl an Farben und Holzdekoren
- Nachteile: breitere Rahmen als Aluminium, bei sehr großen Elementen an statischen Grenzen
Aluminiumfenster
Aluminiumfenster haben thermisch getrennte Profile: Eine Dämmzone zwischen Innen- und Außenschale verhindert Wärmeverluste. Das Material ist sehr formstabil, dadurch sind schlanke Rahmen und große Glasflächen möglich.
- Vorteile: schmale Ansichtsbreiten, hohe Stabilität, sehr langlebig, witterungs- und farbbeständige Pulverbeschichtung
- Nachteile: höherer Preis, für die gleichen Dämmwerte aufwändigere Profile nötig
Welches Material passt zu Ihrem Haus?
- Klassisches Einfamilienhaus, Fenstertausch im Bestand: meist Kunststoff – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Große Glasflächen, Hebeschiebetüren, moderne Architektur: Aluminium.
- Optik von außen modern, innen wohnlich: Kunststoff mit Aluminium-Vorsatzschale oder Holz-Aluminium.
Wir bringen Muster zum Aufmaß mit, so können Sie Profile, Farben und Griffe direkt am eigenen Fenster vergleichen.



