- Den Preis bestimmen vor allem Größe, Material, Verglasung, Öffnungsart und die Einbausituation.
- Ein seriöser Preis entsteht erst nach dem Aufmaß vor Ort – Pauschalpreise pro Fenster sind selten belastbar.
- Achten Sie darauf, dass Ausbau, Entsorgung, Montage und Abdichtung im Angebot enthalten sind.
- Mit BAFA-Zuschuss oder Steuerbonus holen Sie sich 15 bis 20 % der Kosten zurück.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
- Größe und Anzahl: Große Elemente und bodentiefe Fenster kosten mehr als ein Standard-Küchenfenster. Bei mehreren Fenstern sinken die Anfahrts- und Montagekosten pro Stück.
- Material: Kunststoff ist meist am günstigsten, Aluminium und Holz-Aluminium liegen darüber. Mehr dazu im Ratgeber „Kunststoff oder Aluminium?“.
- Verglasung: Dreifachverglasung kostet etwas mehr als Zweifachverglasung, spart aber Heizkosten und ist Voraussetzung für die Förderung.
- Öffnungsart: Dreh-Kipp ist Standard. Festverglasungen sind günstiger, Schiebe- und Hebeschiebeelemente teurer.
- Ausstattung: Farbe oder Holzdekor, Schallschutz-, Sicherheits- oder Ornamentglas, abschließbare Griffe, Sprossen.
- Einbausituation: Altbau, Klinker, fehlende Anschläge oder ein zusätzlicher Rollladenkasten verändern den Aufwand.
Was in einem vollständigen Angebot stehen sollte
Vergleichen Sie Angebote nicht nur über den Endpreis. Wichtig ist, was enthalten ist – sonst kommen die Kosten später als Nachtrag.
- Aufmaß vor Ort und Fertigung nach Maß
- Ausbau und fachgerechte Entsorgung der alten Fenster
- Montage und Abdichtung nach dem Stand der Technik (RAL-Montage)
- Innen- und Außenfensterbänke, falls sie getauscht werden müssen
- Beiputzarbeiten bzw. Anschluss an Putz und Fassade
- Technische Werte (Uw-Wert), damit die Förderfähigkeit geprüft werden kann
So sparen Sie mit Förderung
Für neue Fenster im Bestand gibt es entweder 15 % BAFA-Zuschuss (mit Energieeffizienz-Experten) oder 20 % Steuerbonus nach § 35c EStG – beides lässt sich nicht für dieselbe Maßnahme kombinieren. Voraussetzung ist unter anderem ein Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K).
Rechenbeispiel: Bei 10.000 € förderfähigen Kosten sind das 1.500 € Zuschuss oder 2.000 € Steuererstattung, verteilt auf drei Jahre.
Warum der Preis erst nach dem Aufmaß feststeht
Jede Öffnung ist ein Unikat. Erst wenn wir Maße, Mauerwerk und Anschlüsse vor Ort gesehen haben, lässt sich ein Festpreis nennen, der hinterher auch hält. Das Aufmaß ist bei uns kostenlos und unverbindlich, danach erhalten Sie ein schriftliches Festpreis-Angebot.



