Kurz gesagt
- RC steht für „Resistance Class“ nach DIN EN 1627 – je höher die Klasse, desto länger hält das Element einem Einbruchsversuch stand.
- RC2 ist die übliche Empfehlung für Wohnhäuser: Schutz gegen Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug.
- Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Beschlag, Griff, Glas und fachgerechter Montage.
Die Widerstandsklassen im Überblick
- RC1 N: Grundschutz gegen körperliche Gewalt wie Treten oder Schulterwurf.
- RC2 N: wie RC2, aber ohne einbruchhemmendes Glas – sinnvoll, wo die Scheibe schwer erreichbar ist.
- RC2: hält einem Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug wie Schraubendreher, Zange oder Keil etwa drei Minuten stand.
- RC3 und höher: für erhöhte Anforderungen, z. B. Gewerbe oder besonders gefährdete Objekte.
Was ein RC2-Fenster ausmacht
- Umlaufende Pilzkopfverriegelung mit Sicherheitsschließteilen
- Abschließbarer Fenstergriff oder Griff mit Anbohrschutz
- Einbruchhemmendes Verbundsicherheitsglas (P4A)
- Montage mit geprüfter Befestigung im Mauerwerk – ein RC2-Fenster ist nur so sicher wie sein Einbau
Wo RC2 am meisten bringt
Besonders gefährdet sind gut erreichbare Fenster und Fenstertüren im Erdgeschoss, Terrassentüren auf der Rückseite des Hauses sowie Kellerfenster. Hier lohnt sich die höhere Sicherheitsklasse am meisten.
Die Polizei bietet eine kostenlose, herstellerneutrale Sicherheitsberatung vor Ort an. Gerne setzen wir die Empfehlungen anschließend um.



