Kurz gesagt
- Dreifachverglasung dämmt deutlich besser als Zweifachverglasung und hält die Scheibe innen wärmer.
- Für die Förderung (Uw ≤ 0,95 W/(m²K)) ist sie in der Regel Voraussetzung.
- Im beheizten Wohnraum ist Dreifachglas heute der Standard, in unbeheizten Räumen reicht oft Zweifachglas.
Was ist der Unterschied?
Bei Dreifachverglasung sitzen drei Scheiben mit zwei gasgefüllten Zwischenräumen hintereinander. Der Wärmeverlust über das Glas (Ug-Wert) sinkt dadurch etwa auf die Hälfte gegenüber moderner Zweifachverglasung. Für das ganze Fenster zählt der Uw-Wert, der auch den Rahmen einbezieht.
Vorteile und Nachteile
- Wärmer am Fenster: Die innere Scheibe bleibt wärmer, es zieht weniger und Kondenswasser bildet sich seltener.
- Weniger Heizkosten: Vor allem bei großen Glasflächen auf der Nord- und Ostseite spürbar.
- Förderfähig: Mit Zweifachglas wird der für BAFA und Steuerbonus nötige Uw-Wert meist nicht erreicht.
- Höheres Gewicht: Flügel und Beschläge müssen dafür ausgelegt sein – bei Neufenstern kein Problem.
- Etwas weniger Sonnenwärme: Auf der Südseite kommt etwas weniger solarer Wärmegewinn herein.
Wann reicht Zweifachglas?
In unbeheizten Räumen wie Garage, Keller oder Gartenhaus und bei manchen Wintergärten, die nicht ganzjährig beheizt werden, kann Zweifachverglasung genügen. Für Wohnräume empfehlen wir Dreifachverglasung – auch weil Fenster 30 Jahre und länger halten.
Fragen Sie beim Aufmaß nach Schallschutz- oder Sicherheitsglas – das lässt sich mit Dreifachverglasung kombinieren.



